Samstag, 4. Juni 2011

31.5.-3.6.

Die erste Autofahrt mit dem eigenen Führerschein, die erste eigene Wohnung, überhaupt das erste Mal - man wird es nicht vergessen (solange man nicht vergessen noch kann). An meine Reise durch die Orte hier vor über einem Jahr denke ich oft, aber nebenbei, manchmal als Auskenner, der bestimmte Fragen nicht mehr stellen muss, manchmal in freudigem Wiedererkennen von schönen, in den Hintergrund geratenen Dingen. Oder genervt und gleich davon amusiert. Oder erschreckt - wie auf der Fahrt nach Ivano Frank’ivsk, die mir viel anstrenger vorkam als damals, wo es ja doppelt so lang weiterging, bis nach Lemberg an einem Tag, also 380 km, das ist in der Ukraine eine ordentliche Strecke. Nach den 140 km diesmal war ich fertig. Saß am Gang in dem schaukelnden Marschrutki, dauernd pressten sich Bäuerinnen an mich, bezogen von der Verlagerung ihr Gleichgewicht, und wenn ich selbst einnickte, wurde ich vom Bremsen und Anfahren gerüttelt, und die Stehenden schubbsten mich gleich wieder in Position, damit ich meiner Aufgabe gerecht werde: Pfosten zu sein für sie.
Ivano Frank’ivsk - wie kalt das damals war, frostig, glitschig, dunkel am Abend, leergefegte Straßen und schwer zugehängte Restaurants. Wie sonnendurchflutet jetzt. Mir war damals gar nicht aufgefallen, dass die renovierten Häuser so bunt gestrichen sind in der Gebietshauptstadt, und dass es gut passt zu ihrem Baustil, vielleicht waren sie neu gar nicht unähnlich knallig gewesen. Und wieviel Straßencafes es hier gibt, Treffmöglichkeiten, das kann man natürlich erst sehen, wenn die Sonne mal scheint. Und wärmt, nicht zu knapp. Am schönsten saßen wir unterhalb des Hotels Nadja, neben dem Restaurant gibt es eine zweite Veranda mit Tischen und Stühlen, daneben ein Imbissbereich, wo man alles kriegt für ein Picknick, von Käse, Wurst, Salaten, Getränken bis zu Kuchen und Eis, einfach alles, sich holen kann, für viel weniger als nebenan, und da sitzt dann alles, was froh sein will und nicht allein, Männer mit Nusshaufen auf dem Tisch, 4 Bieren und 1 Flasche Wodka, noch unter’m Tisch vorgehalten, in 1 Stunde wird in ihr nur noch eine Neige sein, die wird dann weggegossen,man will ja nicht geizen, und das Lachen ist dann fordernd und nah am beginnenden Streit.
Frank’ivsk ist eine Arbeiterstadt. Lviv, wohin wir am nächsten Tag mit dem geruhsamen Zug fuhren (in Kristjanes Blog steht, wie wir an die Fahrtkarten gelangten), ist die heimliche Hauptstadt. Hier gibt es auch solche Ecken wie unterhalb des Nadja-Hotels, auch Parks mit Liebespaaren darin, die sich kurz vor’m Gewitter zu vermehren scheinen (nicht nur die Paare für sich, sondern auch als Erscheinung: plötzlich sitzt nicht mehr nur auf jeder zweiten Bank eins, sondern auf jeder). Es gibt aber auch leere hochbewachte Villen, stille Stadthügel, blumengeschmückte Restaurants, in denen manchmal kein Gast ist - und plötzlich tobt ein Ansturm, eine Delegation Professoren kommt, bestellt Sekt, der mit Blüten serviert wird. Mit Holunderblüten. Ihr könnt mir viel erzählen, denkt der Wirt und schließt den Garten, denn es wird sich gleich abregnen, die Luft ist elektrisch, das spürt er. Hat er so in den Knochen.
Und es gibt diesen wunderbaren Balkon vom Hotel Dnister im 2ten Stock, Tag und Nacht offen. Wlan, Getränke, eine langsam sich wieder lau auffüllende Nacht nach dem schrägen Streichorchesterabend gerade und einer Gewitter-Entladung. Ich habe keine Lust mehr, alles aufzuzählen, was wir erlebt haben. Ende der Reiseberichte, ich schreibe jetzt für mich selbst. Das muss auch keiner lesen, so wie sich mir ja auch keiner bei meinen Runden durch die Gegend hier an die Fersen heften soll. War eine gute Reise, wird nicht die letzte gewesen sein. Ich genieße den letzten Abend. Was jetzt noch kommt, kostet wieder.

Eine Stromsperre im Hotel hat verhindert, dass diese Zeilen nach dem Abschiedswodka direkt ins Netz kamen, jetzt ist der Rückweg gemacht, die Wohnung wieder bewohnt - sie riecht nach Farbe wie vor dem Abflug. Berlin so grün, weitläufig, aber auch glanzlos schäbig - wir sahen es für zehn Minuten in der U-Bahn wie zwei Fremde, die sich den Weg zu ihrer Pension suchen. Angesagt ist das Viertel nun wirklich nicht. Aber Ausflüge wird man machen können. Morgen werden wir die große Einkaufsstraße in der Gegend entdecken und die Museen, und ganz zufrieden sein. Harmlos da, wo wir herkommen, für uns harmlos, dieses Lviv, Cernivci, die Gebirgsgegend, ein einigermaßen abgesichertes Leben, das wir dort führen, sonst könnten wir uns so eine Reise gar nicht leisten. Die sich hier sowas leisten können, die schwärmen immer vom Abenteuer, Ungeregelten, je mehr sich die Sicherheiten um sie türmen, desto mehr lieben sie das Wagnis. Die finden es wahrscheinlich herausfordernd, bei uns zu sein. Wir sind ja auch ein bisschen aufgeregt. Na gut, ein bisschen mehr in der Innenstadt hätt sie gut sein können, die Pension, aber da kostets auch mehr, außerdem hat man hier Internetzugang, und da sieht man, wo man hinsollte, man sieht diese Ringbahnstrecke, die angeblich Tag und Nacht befahren wird, da kommt man überall hin, so große, gepflegte Waggons, mit der diese S-Bahn hier unterwegs ist - man merkt gleich, dass die Deutschen sorgfältige Planer sind, so ordentlich gehen sie um mit den Dingen. Vielleicht erklärt sich so ja auch ihr Erfolg, auf den ersten Blick jedenfalls. Und dass sie weniger Kinder haben, das sind halt Rechner. Nur glanzlos ist es hier ein bisschen. Aber die ganze Stadt haben wir natürlich noch gar nicht gesehen, am andern Ende soll‘n die Viertel sein, wo wirklich was los ist, Prenzlberg und so. Da fahren wir morgen hin, heute wird erstmal entspannt. Einen großen Flachbildschirm gibt es, davor legen wir uns jetzt hin, vielleicht gibts ja sogar ein ukrainisches Programm...

Mittwoch, 1. Juni 2011

29.5.

Ich hätte gezaudert, Kristjane wollte es gern, also rief ich vom Hotel aus eine Frau Tedyana Berezhna an, im Ukrainebuch als Stadtführerin für Cernivci empfohlen. Sie antwortete gleich in heiterem Deutsch und hatte erst einen Tag später, Sonntag, Zeit, also verlängerten wir unsern Aufenthalt leichten Herzens. Am Sonntag Punkt zehn Uhr fuhr sie vor mit Taxi, begrüßte uns, klein, rund, beweglich, und legte gleich los. Kurze geschichtliche Einführung samt alter Originalkarte der Bukowina in den Grenzen der habsburger Zeit. Weil wir nach Spuren der deutschen Siedler gefragt hatten, wollte sie mit uns zu einem Bushalteplatz, aber in dem Volkspark, den wir dazu durchquerten, gab es gleich neue Impulse - eine Art Prater, den die Österreicher anlegen ließen, war das nämlich, in sowietischer Zeit kostete er etwas Eintritt, aber die Spielgeräte, Buden und Lustkähne blieben, ein kleines Amphitheater hatte es gegeben, jetzt durch eine überdachte Bühne ersetzt - grad wurde umgebaut für eine Parade von Müttern mit Kinderwagen, die für 15 Uhr geplant war, Mütter mit Kindern sollten heute ausgezeichnet werden - dann da drüben ein Standbild für die Dichterin Ol’ha Kobyljanska, die ursprünglich Weber geheißen hatte, jüdische Russin, die auf ukrainisch schrieb, dann ein Denkmal für die sowietischen Soldaten, die die Stadt befreit hatten, Blumengebinde in den ukrainischen Farben, das würde vielleicht etwas seltsam wirken, die Farben des jetzt eigenständigen Landes zur Ehre von denen, die es besetzt gehalten hatten, aber das könne man eben auch anders sehen, denn die jungen Männer damals zu Kriegsende hätten ihr Leben gegeben für den Kampf gegen den Faschismus.
Wir waren unmittelbar mittendrin, im Strom der widersprüchlichen, reissenden Kräfte, in der Bewegung quer durch Zeiten, Kulturen, Machtsphären, die sich in diese Stadt, das ganze Land, eingefressen haben.
Tedyana Berezhna hat das Kapitel über Czernovitz im Reiseführer mitformuliert, mit ihr zusammen öffnet sich die Stadt so, wie es uns unwissenden Fremden allein nie gelingen könnte. Man sitzt im Bus, sie plaudert noch mit einer Mitfahrenden, die sie aus der Schule kennt, dann sagt sie: „Das war das deutsche Haus“, zeigt auf ein graues größeres Gebäude, hier ist Rosch, ein Vorort, der früher von Deutschen bewohnt war, die auch ihr Kulturhaus hatten, der Bus schraubt sich einen der acht Hügel hoch, auf denen Czernovitz gebaut ist, wir steigen bei einer Kirche aus, die deutsch-lutherisch war, jetzt einer Sekte gehört, durchqueren den ehemals deutschen Friedhof, Kristjane schnell und bildorientiert, Frau Berezhna und ich kurzatmiger, Schatten suchend, manchmal stumm, dann von Begräbnisritualen erzählend. „Wir Slawen treffen uns an den Gräbern, eine Bank steht da, wir bringen Essen und Trinken mit, und die Toten sind bei dem Picknick dabei.“
Mutter und Vater, erzählt sie, haben sich in Leningrad kennengelernt, Stadtbewohnerin und Soldat, romantische Liebe, Studium in Moskau, als Unidozent zog der Vater mit der Familie hierher, die Kinder gingen selbstverständlich in die ukrainische Schule, man lebte schließlich in diesem Teil des sozialistischen Landes (während Einheimische, wie sie erzählt, ihre Kinder oft in die russische Schule schickten), die Maßgabe war, die verschiedenen Nationalitäten zu achten, aber die eigene nicht höher zu stellen als alle andern - was sich später, nach 1989, umgekehrt hat, sodass ihr Sohn in der Pubertät den Eltern vorwarf, warum sie zuhaus nicht ukrainisch sprächen. In der Grundschule hatte er aus einem Buch gelernt, das ,Ich bin ein ukrainisches Kind‘ hieß, in Kanada gedruckt worden war, von ukrainischen Auswanderern finanziert und mit Vokabeln drin, die aus dem Alltagswortschatz längst verschwunden waren - geschrieben in der Sprache der Auswanderer von vor hundert Jahren.
Wir verlängerten die Zeit und hätten bestimmt den ganzen Tag immer mehr in jeder Richtung über die Stadt, Politik, Lebenshaltungen,Verwirrungen und Enttäuschungen lernen, erfahren und streiten können. Hoffnung auf Touristen: „Haben Sie welche gesehen hier?, na, also...“ - Wohnungsbau: Von bäuerlich-genormt über großzügig-habsburgisch bis zu modernistisch-quadratisch, wie die Rumänen bauten, denen die Stadt zwischen den Weltkriegen gehörte. Dann, nach dem Krieg fanden die Sowietsoldaten hier alles leer, die jüdische Bevölkerung fast vernichtet, die Deutschen (durch den Hitler/Stalin-Pakt) vertrieben, Wohnungen voll mit Geräten, Möbeln und Klamotten zurückgelassen - man konnte einfach einziehen und weitermachen. Das übernahmen die Umgesiedelten, Russen, Armenier, Kirgisen und viele andere Sowietbürger, Czernovitz war sofort wieder eine multikulturelle Stadt, aber eben ohne Bezug zu der unmittelbaren und ferneren Vergangenheit. Eine Geschichtssekunde lang leerer Tisch. Seltsame, einmalige Konstellation. Dann die gut eingerichteten Wohnungen aus der Stalin-Zeit für die Nomenklatura, nur die sollte moderner leben als alle andern, im Innenhof immer ein kleiner Bunker zum Schutz vor Bomben. In der Chrustschow-Zeit dann die weitflächigen, hochaufschießenden Sozialbauten für alle, Vorgänger der Plattensiedlungen; diese kleinen, „gemütlichen“ Wohnungen sollten nicht lange halten müssen, „denn Chrustschow glaubte wirklich daran, dass in 25 Jahren der Kommunismus kommt. Dann würde alles allen gehören, und jeder hätte die Wohnung, die ihm gefällt.“ Wie?? „Er glaubte daran. Er war ein charismatischer Mensch.“
Frau Berezhna drang dann darauf, dass wir Kaffee trinken gehen, es stellte sich raus, dass sie noch nicht gefrühstückt hatte - gestern aus Wien zurück, wo sie Sponsoren einer Anti-Drogen-Gesellschaft, der sie vorsteht, besuchte, abends noch in einem Theaterstück anlässlich des 110.Geburtstags von Rose Ausländer (das wir auch hatten besuchen wollen, zu müde dann, lieber essen gegangen) - jetzt saßen wir in der Herrengasse, probierten verschiedene Stückchen Süßwerk, sprachen über die Herstellung positiver Gedanken zur Überwindung von Depression und die Heilkraft der Schwarzen Madonna von Czernovitz. Selbst ihr skeptischer jüdischer Geschäftsfreund habe nach einem Gebet vor dem Antlitz dieser Madonna die Schmerzen in seinem Tennisarm verloren - „er glaubt trotzdem nicht dran“, sagt Frau Berezhna lachend, und ich bin mir nicht sicher, was ihr besser gefällt, diese Skepsis oder die Macht der Ikone.
Wir verabschieden uns, viele Fragen zurückhaltend. Was würde sie zu der Hungerkatastrophe in der Ukraine der 30ger Jahre sagen, die manche einen gezielten Völkermord durch Stalin nennen? Was zur orangenen Bewegung der Neunziger?
Wie lebte es sich in der Stadt, als Rumänien sie verwaltete? Als es noch die über 100 Zeitungen hier gab? Als über die Hälfte der Bevölkerung jüdisch war?
Hellwache, anregende vier Stunden.

Samstag, 28. Mai 2011

...

27./28.5.

Czernowitz - wie letztes Jahr fuhr der Busfahrer wieder nicht zum Voksal, dem Busbahnhof. Diesmal hielt er netterweise an einem Kreisverkehr vor der Stadt und meinte, zum Hotel Bukowina ginge es mit Taxi weiter. Wir stiegen etwas verwirrt stattdessen in den wartenden Trolleybus, und wie letztes Jahr kam der irgendwann am Hotel vorbei.
Quer durch die Stadt, erst über den Pruth, in dessen weitem Tal wir von Kolymea hergekommen waren, dann am Jugendstilbahnhof vorbei, den Berg hoch in die Altstadt, wo die Märchengebäude stehen, am Volkspark längs. Der Wind, der durch die Stadt weht, die auf Hügeln liegt, riecht nach Meer, dabei ist es nur dieser Fluss, der die Frische bringt, die so nötig ist, denn die Autos stinken und rumpeln noch mehr als in Lviv. Wir haben ihn ganz klar und klein bei Werchowyna gesehen, hier ist er schon verzweigt und träge geworden, der Pruth - heute sind wir an seinem Ufer lang durch schöne Schatten gewandert, immer links die Stadt, davor Industriebrachen, immer wieder alte Angler, junge Männer mit Radiohandies, Fahrradfahrer, bis zu einer großen Badestelle mit Tavernen drumrum, öffentlichen Klos, einer stillen Idylle. Die Menschen hier sind nie aufdringlich laut, auch auf dem Riesenmarkt nicht, den wir vorher besucht hatten am anderen Pruthufer, Hallen mit Ständen für Kram jeder Sorte, nur lebende Tiere fanden wir nicht, in der Hochzeitskleiderhalle wurde uns das Fotografieren verboten, sonst durfte man alles aufnehmen. Man hätte sich neu einrichten, - kleiden, - ins Leben einweisen lassen können. Übernächtigte Kellnerin mit einem Ausschnitt, der wie aus ihrem vorigen Job als Stripgirl die Nacht über wirkte, machte uns Kaffee americano. Zurück von der Badestelle kamen wir im Schleichweg (enem Pärchen nachgegangen) über verzweigte Eisenbahngleise, nahmen dann auf dem Bahnhof an der Verabschiedung eines D-Zugs nach Kiev teil, gepfiffen wurde, gewinkt, kommandiert, dann setzte vom Band Marschmusik ein, man stand in Habachtstellung das Musikstück über so da, dann winkten wieder alle, wischten sich Tränen ab, Soldaten bezogen die Stellungen an den Türen, die Schaffnerinnen sprangen auf, Türen verschlossen, wieder allgemeines Winken und Schluchzen, dann setzte ein kürzeres Musikstück ein. Endlich fuhr der Zug. Man hätte nebenher laufen können, wenn man es trainiert hätte. Natürlich nicht bis Kiev, wo er morgen gegen 7 Uhr ankommen wird, wenn’s nach Fahrplan geht.
Gestern nacht, in einem eher deutschen Lokal mit Krombacher Bier, wollte ich eine Stelle aus einem Gedicht von Rose Ausländer suchen, kam von Wikipedia auf utube, hörte plötzlich die Stimme der Dichterin, lies sie mir mehrere Gedichte vorlesen in diesem gekanteten, ein bisschen auch abwinkenden Stimmklang, der mich auf einmal zu einer Vorstellung brachte, wie die jüdischen und deutschen Bewohner hier wohl gesprochen haben. Das beste Gedicht, fand ich, ,Das Fest‘. Die schönste Stelle (aus einem anderen): „Narzissen - wir lagen auf dem Wasser, hielten uns selbst im Arm“.
Cernivci ist seit dem letzten März, so scheint es mir, unverändert. Wir bleiben einen Tag länger als geplant, mindestens.

Donnerstag, 26. Mai 2011

24.-26.5.

Zwei Ausflüge in die Bergwelt, sie hängen zusammen mit der Suche nach Spuren von Gabriela von Seltmanns Großvater, Michal Pastanowski, der in Werchowyna eine Schule für Agrikultur leitete, als der Ort ein Teil Polens war und Zabie hieß. Uwe und Gabi waren deshalb schon einmal hier, die Recherchen ziehen Ortsbewohner an, die Dinge erzählen, zurückhalten, dann doch noch ein bisschen erzählen - wie standen die Huzulen zur deutschen Besatzung, wurde auch die Zugehörigkeit zu Polen als eine Art Besatzung empfunden? - man kann sich immer schnell einigen, wenn man den Sowietrussen alle schlechten Besatzereigenschaften zuschreibt, sie haben Angst und Schrecken verbreitet für jedermann und es sich mit allen verdorben - aber ist dieser Punkt abgehakt, gehen die Fragen wieder auf, und Informationen sickern spärlich. Große emotionale Gipfel werden erklommen, per skype ist Gabrielas Mutter zugeschaltert, die das Huzulenland als Zweijährige verlassen musste, gejagt, aber auch versteckt von Nachbarn, immer das Gefühl von Angst und Feindschaft in sich trug und ihren Kindern weitergab - jetzt mit Anna verbunden, die ihrer Tochter so geduldig hilft, die alten Spuren hier aufzunehmen und herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Versöhnung mit der Erinnerung, vielleicht, jedenfalls Versöhnung auf den Wellen des Internets, nachts am voriges Jahr noch so abgelegenen Küchentisch.
Die Ausflüge in die Berge gehn in zwei kulturelle Zentren, ein Museum und eine Art Sennerei mit Herbergsbetrieb, umgeben von Lagern, buntbemalten Zwergenhäuschen, Wildwasser, Rumpelstraßen, Sowiet-LKWs, freilaufendem Getier vieler Art, KIndern, die kilometerweit in die Schule zufuß müssen und zurück, Betrunkenen, höchst ordentlich gewandeten Frauen, schmucken Mädchen, dem verschmitzten Museumsleiter, 75 Jahre alt, klein, mit verbogenen Beinen (er konnte jahrelang nach einer Bombenexplosion nicht laufen, dann halfen ihm russische Spezialärzte) und einer technisch - sammlerischen Fitheit, die ihn wie halb so alt, Ende 30, wirken lässt. Im Museum eine plötzliche Musiksession von Anna und Jarek, ein Essen in der VIP-Ecke der Dorfbar, Erschrecken manchmal, Albernheit, fliehende Gedanken in erfüllter Einöde.
Serit Jahrhunderten zogen hier Heere durch, wurden neue Herren verkündet. Die Huzulen hatten (und haben) eigene Regeln, ließen die Fremden freundlich vorbei, möglichst unbehelligt von allem, passieren.
(Bei den Massakern der Nazis an den Juden von Werchowyna waren viele von ihnen beteiligt. So steht es in einem bereits geschriebenen Buch über den ,Untergang‘ dieser Stadt, im Museum ist davon nichts zu sehen, im Parallelmuseum von Kossiv heißt es, die Juden seien eben gegen Kriegsende ,weggezogen‘. Kein Wunder, dass Gabrielas und Uwe Recherche ein Stadtgespräch ist und Gräben aufwirft - besser: vorhandene vielleicht zur Sprache bringt, also zuschüttbar macht.)
Dass Recherche betrieben wird, geht aber auch auf die Nerven. Ich z.B. möchte nicht (nichtmal zu schnell, sondern eigentlich überhaupt nicht) entscheiden müssen, wer in dem geschichtlichen Spiel der oder das Böse ist. Zu eindrucksvoll z.B. die zwei Neubauruinen, einer Schule und eines Krankenhauses, beide am Ende der Sowietzeit hier begonnen und wegen Geld - und Interessemangel unfertig stehengelassen, auch eine Art von Mahnmal, nämlich für einen Versorgungsstaat, dessen Ineffektivität jetzt alle verspotten, aber damals wäre ein Kranker nicht aus Geldmangel krepiert. Ich will auch eine Haltung, die wechselnde Ideologien kommen und gehen (also auch abfahren) lässt, nicht gleich verdammen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, Gutes muss auch mir etwas Gutes sein, wenn ich gut sein soll. Ein bisschen tut sich hier der Gegensatz zwischen den (dröge urlaubenden) Zuschauern und den (recherchierenden) Intellektuellen auf. Wozu die Behauptung (der ich irgendwann mal nachgehen will) passt, in der Ukraine sei ,die Intelligenz‘ systematisch vernichtet worden von den zwei Superideologien des vergangenen Jahrhunderts. Auch in Polen sei sie schmerzhaft dezimiert. Ja. Und schlimm. Aber nicht schlimmer als die Vernichtung anderer, weniger elitefähiger Menschen. Ich bin übrigens gar nicht überzeugt davon, dass ,Intelligenz‘ ein Schutz vor Brutalität ist. Hochintelligente Machtmenschen beschlossen noch vor 2 Jahrzehnten, dass auf dem Balkan ein ,Feind‘ auszumachen sei und eine Gegenseite ,gut‘ (bis hin zum Organhandel der Kosovo-UCK, deren ,freiheitliche‘ Existenz Herr Fischer grad vor ein paar Wochen positiv hervorhob, um damit zum Eingreifen in Lybien anzutreiben - hochintelligenter Machtmensch, der er ist, aber um wieviel besser wären wir ohne diese Spezies dran!).
Die Bergwelt mit ihren Farben, Gerüchen, Tieren und Menschen. Armut Reichtum Mensch und Tier, ARMUT das Kürzel. Gesetze des Zusammenlebens auf engstem Raum, so jedenfalls stellt es Jahnn in diesem Drama dar, und wie die Naturgeister mittun dabei. Auch wir sahen beim Einbiegen in eine größere Straße auf einer Hängebrücke über den Schwarzen Cheremosch einen lächelnden älteren Herrn in schäbigem Anzug, altmodischer Brille und großen Augen dahinter, den Anna als Zauberer bezeichnete, einen Schamanen. Wie viele Schamanen fehlen einer modernen, sich wieder dem Manchesterkapitalismus zuneigenden Gesellschaft wie der Ukraine oder Polens, deren Unsicherheitssteigerung, was den Schutz der einzelnen Menschen angeht, bei uns zuhaus ja auch angestrebt wird (und wenn die FDP das nicht mehr hinkriegt, muss es halt die gute alte Tante SPD nochmal machen, blöd genug sind die Leute, dass sie das nicht gleich mitkriegen)?
Jetzt in der Ebene, in Kolymea, gleiches Hotel wie letzten März. Abschied von Jarek, Uwe und Gabriela. Diese Stadt rasselt und tobt vor sich hin, ein bisschen wie ein begeistert rauchender Huster. Oder hustender Raucher, jedenfalls jemand mit schlechter Lunge und guter Laune. Landstadt seit Jahrhunderten. Wir suchten aufs Gratewohl eine alte deutsche Siedlung, von Maria Theresias Hofräten initiiert, normgerecht angelegt und mit pfälzischen Auswanderern aufgefüllt kurz vor der französischen Revolution. Fanden die Straße, die damals ein Dorf war. Ein altes Paar bestätigte uns, hier wäre, wo einmal niemci gewohnt hätten. Die zaunlackierenden Enkelinnen, die wir erst gefragt hatten, wussten davon nichts mehr. Gleich hinter der Siedlung ein jetzt leeres, wie ausgebombtes Fabrikareal aus der Sowietzeit. Dann eine österreichisch aussehende Kirche. Rundkapelle orthodoxen Zuschnitts daneben. Vorstadtromantik. Mit einem herangewinkten Marschrutki zurück ins Zentrum. Wlan-Stunde, Bier und Salat. Waren kurz bei den eingetrudelten Nachrichten von grad eben. Bei alten Frauen, die in einer Reihe schweigend die Milch ihrer Tiere, ein paar Blumen, Körner anboten, seit morgens früh wohl schon, jetzt war es drei Uhr nachmittags und heiß. Solche Eindrücke. Dann stellten wir uns vor, wie man vor 200 Jahren hier lebte, die halbe Stadt war von Juden bewohnt, trotzdem gibt es in Kolymea kein jüdisches Museum. Gibt es eine Erinnerung an Sacher Masoch, der hier die Novelle ,Ein Held von Kolomea‘ schrieb? Wir suchten den vielleicht irgendwo an einer Müllkippe gelegenen jüdischen Friedhof nicht auf. Irgendein Reiseführer, der auf eine bestimmte, Intelligenz suggerierende Sorte Touristen geeicht ist, würde ihn uns bestimmt zeigen können. Wir gingen zum Busbahnhof, für die Weiterfahrt.

Montag, 23. Mai 2011

23.5.

An einem klaren warmen Morgen am gedeckten Frühstückstisch sitzen, Sonne wärmt und Kaffee dampft, mit Freunden Pläne schmieden für den Tag und nichts zu erledigen zu haben außer eben diesen Tag - nur weniges ist schöner. Was ist dann alles möglich? Was alles möglich ist!
Hier geht das Frühjahr grad erst in die Büte, ein Gewitter überraschte uns in den Bergen, wir standen im Gras am vergessenen jüdischen Friedhof, sahen die Bauruine eines zur Sowietzeit geplanten großen Krankenhauses, das jetzt, wo es in der freien Ukraine überhaupt keine Krankenkasse gibt, schon aus Geldgründen der Patienten überdimensioniert wäre. Davon abgesehen, dass viele diese Gegend verlassen, womit sollen sie auch Geld verdienen und wovon leben, wenn der Job eines Informatikers umgerechnet 50 € monatlich einbringt?
Die Heiterkeit auf einer Alm, die wir besuchten und der schnapsbetäubte Jüngling auf der Straßenbank im Tal, dessen Handy andauernd eine schnurrige Melodien zirpte, und er wird nicht wach. Die Alte im Häuschen neben dem Friedhof, die sich neugierig der Fremden drüben vergewissert, im Zeitlupentempo zu uns hinstrebt, dann vor Schwerhörigkeit schreit, aber nicht mehr weg will, so begeistert von fremden Mernschen um sie rum. Mit 19 kam sie aus den Bergen in die kleine Stadt, jetzt ist sie 80. Und die Frage, so um Mittag, wie oft hier in der Ukraine ,die Intelligenz‘ vernichtet wurde in den letzten hundert Jahren, von wem, warum. Wozu?
Es ist anders, wenn man nicht allein ist. Es wird so viel gesehn, erlebt, geredet, der Drang, mich mitzuteilen, viel geringer. Plötzlich ist der Tag schon rum. Ich hoffe, morgen sind die Wolken wieder weg und Platz für Kaffee und die Sonne und den Tisch da unten, und uns dran.

Sonntag, 22. Mai 2011

22.5.

Abendgeräusche, in großer Runde bei Anna und Stepan in Werchowyna, herzlich begrüßt, und ich habe den einsamen Besuch in der Kälte vor einem Jahr noch wach im Gedächtnis, jetzt ist es anders. Ein wlan ist installiert, es bleibt so lange hell und warm, dass wir ziellos plaudern, lachen, Musik hören, schreiben, ein wenig jeder auf sich selbst bezogen, ’Internet-Club‘ wird gerufen, Gabriela und Uwe führen die ersten Interviews und entwerfen Pläne für die nächsten Tage, wir fühlen uns frei davon, Jarek powert U-Tube-Videos von Elvis Costello und Willie Nelson in die Runde, ja, es ist anders als letztes Mal. Ein entlegener Punkt ist ein wenig mehr in die Welt gerückt, das macht ihn unschärfer fürs Erleben. Dabei führe ich diese Unschärfe ja mit mir - was ein altes, grundsätzliches Thema ist, für jeden Reisenden zumindest. Auf der Herfahrt, als er schwungvoll durch ein paar Kühe durchgefahren war und einem gaulgezogenen Leiterwagen ausgewichen, sagte Jarek: Wir sind die letzten, die das hier noch so erleben. Technik, Wohlstand, Organisation wird auch dieses Land umprägen. Gabriela erinnert dieser Teil der Ukraine an das Polen ihrer Kindheit vor 30 Jahren, und sie misst daran den Fortschritt seitdem. Ich werde, wenn ich irgendwann nochmal nach Kreta fahre, bestimmt erschocken sein von den Veränderungen, nein: erleichtert, dass sie so krass nicht sind, wie ich vermutete, nein: begeistert, dass fast nichts mehr da ist von damals - und nachher ganz traurig.
Es wird feucht hier draußenb und kalt jetzt, und die Tasten sind schwer zu finden beim Tippen. Also ein Weg zum Fluss und Gutnacht...

Samstag, 21. Mai 2011

21.5.

Mit den gleichen Aluminiumlaptops uns gegenüber im 9.Stock des Hotel Dnister sitzen wir, Park und Altstadt unter uns, und die weitläufigen Wohnschachtelstadtviertel an den Hängen jenseits wie ausgestreut. Siebenhunderttausend Einwohner - Lembergs Innenstadt wirkt nicht so groß und auch nicht gemacht dafür, auch wenn sie heute am Samstag mit Besuchern, Händlern, Käufern und Müßiggängern gut angefüllt ist. Es gibt keine Riesen-Malls, keine Kinopaläste, auch keine Parkhäuser - keine Ahnung, ob das alles, was eine Großstadt doch ausmachen soll, nur ausgelagert ist. Die Anziehung hier, so altmodisch scheints zu sein, sind noch die Märkte, Boulevards, vielleicht Theater und Oper, das Flanieren, sich zeigen und gezeigt werden. Gestern abend ging es los, Wochenendfeier, Tangotanzpaare im Pavillon des Ivano Franko-Parks, seit 200 Jahren steht dieser Ort dem Volk für Vergnügen zu seiner freien Verfügung. Auf dem Foto, das ich machte, sah es nachher aus wie Dreharbeiten, die vielleicht Lars von Trier sofort nach dem Rausschmiss aus Cannes hier begonnen hat, seine Blödkraftmeierei wäre vielleicht auf taubere Ohren gestoßen als dort.

Der Gang durchs Geschichtsmuseum vorhin jedenfalls markierte - wenn man, wie wir, nur den paar englischen Erläuterungen folgen kann und nicht den vielen kyrillischen - als die Hauptfeinde der Ukrainer im letzten Jahrhundert die Sowietrussen mit Abstand und danach die Polen, die deutsche Besetzung ist kaum erwähnt. Das wusste ich eigentlich vorher, es erschrickt dann aber doch. Trotzdem ist Geschichte diesmal nicht das Thema, das mich fesselt, vielleicht ändert es sich mit dem andern Teil unsrer Reisegruppe, den wir erwarten. Es sind mehr die Stimmen und Klänge (vielleicht liegt es am hellhörigen Mikro, das ich dabei hab), sind Arm und Reich, Off-Roader auf dem Zebrastreifen geparkt, über den der Alte schleicht, der die Mülltonnen durchstöbert, Anorakmädchen vom Land mit Schlurfschritt am Wiener Cafe entlang, überholt von der Gleichaltrigen mit schwingender Hüfte und neuestem Elektroniktraum um die Ohren. Es ist ein Schwung in der Stadt, aber hat er mit Fortschritt zu tun? Stimmt es, dass die meisten jungen Leute hier weg wollen? Eben läuft eine Enya-Schnulze, und ich hoffe grad sehr, dass diesem Land das gleiche Schicksal erspart bleibt wie Irland, für scheinbaren Wohlstand ein Bankenfutter zu werden. Die Melancholie, die dann aufkommt, ist, wie man hört, richtig mies. (Auch Enya war mal ein schlurfendes unausgeschlafenes Mädchen, das meiner damaligen Freundin und mir den Kaffee zum Frühstück brachte in der Familienpension von ,Clannad‘, Ende der 70ger).
Die Straßenbahnen hier werden von Frauen gelenkt, und die schlimmsten Gleise sind aufgerissen, um für den Ansturm Europas im nächsten Jahr repariert zu sein. Das war nötig. Mehr erstmal nicht.

Freitag, 20. Mai 2011

20.5.

Zwei Orte, wo Massen sich sammeln: Krakauer Markt und Lycakivs’ke- Friedhof. Zwischen beiden teilten wir den hellen Tag heute auf. Der Markt war nur locker besucht am Freitag, die Dörfler mit frischen Wochenendwaren erst für morgen erwartet. Fleischhauer schliffen die Messer so, dass ich mein neues Mikro scheinbar telefonierend mitten durch das wetzende Geräusch durchtragen konnte. Eine Samenverkäuferin hielt uns einen blendenden, unverstandenen Vortrag betreffend die Einsaat weißer Erdbeeren, wir nickten und bedankten uns. Es wurde heiß, Lücken zwischen den Menschen sorgten für noch mehr Sonne, griechisches Licht in den Höfen. Noch weniger Masse Anwohner dann auf dem Friedhof, stattdessen die Steine, Namen von Abkömmlingen mehrerer Völker, manche sich angleichend, wie sichs gehört, Hübnerow, Schulzerowa, Ethniker jeder Coleur sehen es grausend, uns freuts. Ich empfand nach 2 Stunden aber die Anwesenheit jener schweigenden Masse unter dem Boden als ein bisschen zerrend, schwergliedrig machend.

Also zurück in die Altstadt mit gewaltig rumpelnder, schwankender Straßenbahn, in schattigem Innenhof ein Studentencafe, Amerikano und griechischer Salat, begleitet von leisem Geplauder und folkiger Musik, an solchen Stellen ist die Stadt so westlich jung wie das Avignon, das ich aus dem Jahr 1969 in Erinnerung habe. Können Entwicklungen sich wiederholen?
Eh wir dann essen gehen, jetzt keine Antwort auf sowas, sondern Entspannung, die uns die Hunde am Markt schon vorgemacht haben.

Erholung setzt ein. Das Frühstück (mit neuer Kaffeemaschine) ist immer noch eine Pracht.

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